Designer verschönern mit ihrer Kreativität und ihrem Sinn für Ästhetik unser Leben und das wird leider immer häufiger als Selbstverständlichkeit hingenommen. Anlässlich des Welttags des Designs wollen wir uns bewusst machen, dass hinter jedem Objekt, Raum oder jeder Website ein Grundgedanke steckt, der aus der Philosophie eines kreativen Kopfes entsteht.


Bei diva-e finden täglich digitale Wertschöpfungsprozesse statt, wobei am Ende beispielsweise eine Website entsteht. Dabei spielen viele Prozesse zusammen, dennoch ist das Design das, was der Nutzer am Ende sieht und somit über den ersten Eindruck entscheidet.

Heute wagen wir einen Blick hinter die Designs und stellen euch einen unserer kreativen Köpfe vor.

Thomas Uebe, Art Director und Teamleiter eines 7-köpfigen Designerteams in München sitzt in einem großen lichtdurchfluteten Raum, der genug Platz für Kreativität bietet. Sein Talent für Designs entdeckte er bereits im Jugendalter und hat damals schon erste Aufträge angenommen und umgesetzt. Heute ist er 31 Jahre alt und kommt seit 15 Jahren mit Grafikdesign in Berührung.
Er hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und fasziniert mit seiner ruhigen Art und seinem außerordentlichen Geschmack für Design täglich seine Kollegen sowie Kunden.

Wie bist du zu deinem Beruf als Grafikdesigner gekommen?
Meine erste Webseite habe ich zusammen mit einem Freund im Alter von 14 Jahren erstellt. Damals gab es eine Artikel-Reihe in der ComputerBild, mit detaillierten Schritten zur eigenen Homepage. Diese war noch in ganz einfachem HTML und Frames programmiert. Wirklich grafisch ausgearbeitet oder besonders hübsch war diese nicht, aber um die Milleniumgrenze wohl doch ganz ansehnlich. Irgendwann hat mir das nicht mehr ausgereicht und ich habe mit diversen Grafik-Programmen aus damaligen Computer-Heft-CDs angefangen meine eigenen Webseiten zu gestalten. So bin ich dann von einigen kleinen privaten Webseiten auch zu ersten Aufträgen gekommen und habe mein Hobby zum Beruf gemacht.

Was macht dir besonders Spaß an deinem Job?
Besonders finde ich es einen Einblick in die verschiedensten Branchen und Kundenkreise zu bekommen. Denn eine gute Webseite muss und sollte natürlich immer kunden- und nutzerspezifisch konzeptioniert sein. Im Laufe der Jahre habe ich so schon für die unterschiedlichsten Kunden Anfragen umgesetzt. Daher würde ich sagen, dass die Abwechslung und tägliche Herausforderung kreativ zu sein mir besonders Spaß machen.
Was treibt dich an, immer wieder Neues zu kreieren?
Gerade im Moment ist die Design-Branche, durch die vielen neuen Programme, Arbeitsmethoden und wechselnden Endgeräte, im Wandel. Fast wöchentlich gibt es irgendein neues Programm, Plugin etc. was man sich anschauen sollte. Bei größeren Kunden und Projekten, an denen wir teilweise länger als ein Jahr arbeiten, kann sich selbst im laufenden Projekt viel in der Designwelt verändern. Daher finde ich es besonders spannend als Grafiker für digitale Projekte zu arbeiten.

Was sind die aktuellen Trends von heute?
Momentan versucht jeder Komplexität zu reduzieren und der Trend weg von grafisch überladenen Seiten ist auch nicht verkehrt – gerade in Zeiten von mobilen Nutzern und ihrem Datenvolumen. Daher liegt der Fokus immer mehr auf klarer Benutzerführung und perfekter Usability auf allen Devices.

Was sind die größten Herausforderungen im Alltag eines Kreativen?
Up to Date zu bleiben, sich immer wieder neu in den Kunden/Nutzer/Branche zu versetzen und optimale Lösungen in Zusammenarbeit mit Team und Kunden zu finden.

Was inspiriert dich? Was machst du in deiner Freizeit?
Ich versuche auch in meiner Freizeit kreativ zu sein. Hole mir Inspirationen in der Natur durch das Fotografieren. Ich versuche mich da auch immer weiterzuentwickeln und Bilder festzuhalten, die mir durch den Kopf gehen.

Welchen Rat kannst Du jungen Menschen geben, deren Berufsziel es ist, Designer zu werden?
Immer weiter üben, neugierig und interessiert sein und nicht aufgeben. Gerade wenn man am Anfang steht und das Programm mit seinen Funktionen einen förmlich erschlägt. Man freut sich gerade dann umso mehr, wenn man endlich genau das umsetzen konnte, was man sich vorgestellt hat.

Würdest Du diesen Weg noch einmal gehen?
Natürlich, für mich ist mein Job Hobby und Beruf zugleich.

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