Es gibt viele Möglichkeiten sich über die Arbeit bei einer Firma zu informieren: von der Website über Social-Media-Aktivitäten bis hin zu Messestandbesuchen. Immer und überall wird man darüber informiert, wie toll doch die Mitarbeit in der Firma sei. Dadurch bekommt man natürlich einen ersten groben Einblick in die Firmenkultur und die Arbeitsweisen, aber woher weiß man, wie die Arbeit wirklich abläuft, wie die Kollegen sind und ob man sich wirklich wohlfühlt? In der Regel merkt man dies erst nach den ersten Arbeitswochen im Unternehmen. Wir möchten dem entgegenwirken, denn nur Mitarbeiter, die gut zum Unternehmen passen, sind zufriedene Mitarbeiter – und das ist im Sinne beider Seiten. Im Rahmen von diversen Informationsveranstaltungen öffnen wir bereits regelmäßig unsere Türen und ermöglichen es Interessenten unsere Firma, unsere Kollegen und unsere Räumlichkeiten kennenzulernen. Vor Kurzem hatten zudem einige interessierte Software-Entwickler die Möglichkeit, einen echten Eindruck von der Arbeit und den Kollegen bei diva-e bekommen. Und das in ganz lockerer Atmosphäre – so wie es eben immer bei uns ist.

Synthetisches Orchester

Ein paar Musiker treffen sich spontan, um Stücke gemeinsam zu performen – das ist gemeinhin die Definition einer „Jam-Session“. Doch bei der Jam-Session am 29. März 2017 bei diva-e Karlsruhe war etwas entscheidend anders: Die Musik wurde von Microservices erzeugt, die echte Instrumente wie ein Midi-Keyboard oder Software-Instrumente per Synthesizer ansteuerten. Sogar die Beleuchtung per Moving Head wurde durch einen Microservice gesteuert. Unterstützt wurde die Performance des Microservice-Orchesters von unserer Kollegin Lisa, die mit ihrer tollen Stimme Hits wie „Someone like you“ (Adele) und „Ain’t no sunshine“ (Bill Withers) den letzten Schliff verlieh und man so leicht vergaß, dass die Musik synthetisch durch ein Netzwerk von Computern erzeugt wurde.

Wie funktioniert so etwas? Musikinteressierte Software-Entwickler haben die Microservices an diesem Abend im Rahmen eines Mini-Hackathons gemeinsam mittels Pair-Programming entwickelt. Als Basis diente die Java-Midi-Bibliothek JFugue, bei der den Entwicklern eine Vielzahl an Features zur Verfügung stehen, wie z. B. Tempo, Tonart und Tonfolgen über eine eigene Sprache in Midi-Events zu gießen. Diese Midi-Events wurden dann von einem Software-Synthesizer in Töne vordefinierter Instrumente umgewandelt – quasi so, als würde man die Töne live auf einem echten Instrument spielen. Das physische Midi-Keyboard konnte direkt angesteuert werden. Ein Team erzeugte die Tonsequenzen sogar mittels JavaScript-Low-Level-APIs.

Microservice als Dirigent

Woher wussten die Microservice-Instrumente, was sie wann spielen sollten? Hier kam ein zentraler Microservice ins Spiel, der die Aufgabe des Dirigenten übernahm: Alle Instrumente mussten eine REST-API implementieren, die periodisch durch den Dirigenten-Service aufgerufen wurde, der den nächsten zu spielenden Akkord inkl. Tempo und Tonart übermittelte. Was die Instrumente aus dieser Information machten, blieb der kreativen Freiheit der Teilnehmer überlassen: Der Piano-Microservice spielte die übermittelten Akkorde passend zum Tempo. Der Moving-Head-Microservice wackelte wiederum mit dem Scheinwerfer-Kopf rhythmisch zur Musik.

Im Anschluss an die Jam-Session gab es bei Bier und Pizza viele gute Gespräche und die Teilnehmer hatten die Möglichkeit unsere Kollegen mit Fragen zu löchern. Gemeinsam haben die beteiligten diva-e Mitarbeiter und die Teilnehmer das Fazit gezogen: Der Abend hat viel Spaß gemacht und gemeinsam hat man das ein oder andere noch dazugelernt: Wie man einen Microservice mit Spring Boot hochzieht und bei Zookeeper registriert oder, dass die Musiktheorie doch ein weites Feld ist, wo der Kreativität wirklich keine Grenzen gesetzt sind.

 

Interaktive Veranstaltungen wie die Microservice Jam Session, bei denen einerseits die fachliche, aber auch die zwischenmenschliche Zusammenarbeit im Vordergrund steht, gibt es bei uns regelmäßig. Informationen dazu findest du auf unseren Social-Media-Kanälen Facebook und Twitter.

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